Willkommen

Wir sind eine Initiative von Berlinern, die sich für ein von Respekt bestimmtes, verträgliches Miteinander von Anwohnern, Gastronomen und Besuchern einsetzt.
Wir leben mittendrin im damit verbundenen Dauerlärm, der uns den Schlaf raubt. Wir ekeln uns vor Müll und Fäkalien in unseren Hauseingängen und sind bedroht von
aggressivem Verhalten.
Unsere Kieze waren immer lebendig, vielfältig und bunt. Heute entwickelt sich dort eine
Monokultur, die überwiegend die Bedürfnisse von Touristen und Party-Besuchern erfüllt:
Spätis – Lokale – Clubs – Hostels.
Wir erwarten einen deutlich respektvolleren Umgang mit unserem Zuhause und fordern
eine Politik im Interesse der Anwohner, die diesen Fehlentwicklungen entsprechend gegensteuert!
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26.6. – mittendrin beim Stadtforum und Ideenmarkt

Wir nutzen Ideenmarkt und Stadtforum um Bürgerbeteiligung an der Konzeptentwicklung „Stadtverträglicher Tourismus“ einzufordern. Kommt vorbei, die Veranstaltung ist öffentlich.

Wir ein Netzwerk von Initiativen aus Mitte, Kreuzberg, Friedrichshain und Neukölln – also den Innenstadtbezirken, die vorrangiges Ziel von Berlinbesuchern und Partygängern sind.Unser Netzwerk setzt sich ein für ein von Respekt bestimmtes, verträgliches Miteinander von Anwohnern, Gastronomen, Hoteliers u. Besuchern. Wir fordern eine Politik im Interesse der Anwohner. Im Vergleich zur starken Lobbyarbeit durch Tourismuswirtschaft und Clubszene fehlt eine „Anwohnerlobby“ zur Vertretung ihrer Interessen. Dies in den Bezirken und im Senat zu erreichen ist unser Hauptziel.

Bewohner sind Seismographen für negative Entwicklungen in ihrem Kiez. In unseren Vierteln entwickelt sich eine Monokultur, die überwiegend die Bedürfnisse von Touristen und Party-Besuchern erfüllt. Dauerlärm, Müll, Verwahrlosung, und Kriminalität belasten unser Zuhause.

Stadtweit betrachtet werden die negativen Auswirkungen steigender Besucherzahlen nicht ausreichend wahrgenommen. Visit.Berlin reagiert lediglich mit Projekten zur „Akzeptanzerhaltung“. Auf Senatsebene waren bislang nur Wirtschaftsverbände wie DEHOGA und Clubcommission am „Runden Tisch Tourismus“ beteiligt. Wir fordern von den Bezirken und den Senatsverwaltungen ein Mitspracherecht für die Berliner Bevölkerung. Zur Bewältigung von Nutzungskonflikten ist die Beteiligung der Bewohner Berlins unerlässlich, um ein akzeptables Konzept für einen „stadtverträglichen Tourismus“ einschließlich Instrumenten zur Regulierung zu entwickeln. 

Programm:

Ideenmarkt: 16:00 bis 18:00 Uhr

Stadtforum: ab 18:00 Uhr

u.a. mit:

Katrin Lompscher (Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen)

Sören Benn (Bezirksbürgermeister in Pankow)

Dr. Cornelia Ehmayer-Rosinak (Stadtpsychologin, Wien)

Jochen Brückmann (Bereichsleiter Stadtentwicklung & Internationale Märkte, IHK Berlin)

Sawsan Chebli (Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales)

Stefan Tidow (Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz)

26. April – Tag gegen Lärm

Lärm macht krank – Zeig‘ Schwarz!
Wir werden daher am 26.4.2017, dem „Tag gegen Lärm“, möglichst schwarze Tücher aus unseren Fenstern hängen, um damit zu zeigen, dass uns der Lärm nervt.

Wir sind nicht „365/24“ und erwarten einen respektvollen Umgang mit unserem Zuhause!
Wenn Dir das genauso geht, mach mit, reich diesen Text an möglichst viele Bürger in unserem Kiez weiter, sprich mit Betreiber*innen und Politiker*innen und häng schwarze Tücher raus!

„mittendrin“ sind Menschen aus Friedrichshain, Kreuzberg, Neuköln und Mitte, die sich für ein von Respekt bestimmtes, verträgliches Miteinander von Anwohner*innen, Gewerbetreibenden und Besucher*innen einsetzten.
Hier ein Link zu einer Initiative, die mit den schwarzen Tüchern schon Erfolge hatte: https://www.facebook.com/amicsdesarenal/photos/a.125947287436784.14655.117357128295800/1215293975168771/?type=3&theater

Wir sind auch hier zu finden: http://www.facebook.com/berlinmittendrin

Das Heraushängen aus dem eigenen Fenster der Wohnung gilt als „freie Meinungsäußerung“ und kann auch gegen den Willen des Vermieters geschehen – das Fenster „gehört“ dem Mieter, die Fassade „gehört“ dem Vermieter, d.h. Plakate etc. mit Meinungsäußerungen sollte nur das Fenster bedecken, nicht die Fassade – Balkone können im Bereich der Brüstung behangen werden, die Fassade der Balkone nicht.